Natursteinmauern

Natursteinmauern werden häufig als Trockenmauern errichtet. Trockenmauern lassen sich in vielen Bereichen gestalterisch und zweckmäßig in ein Gartenkonzept einfügen. Zum Beispiel zum Abfangen von Böschungen, Einfassen von Kellerfenster als Lichtschacht, Erstellen von Sitzmauern an Terrassen. Verwendung finden verschiedene Natursteine wie Sandstein, Granit, Muschelkalk und Wasserbausteine.

Trockenmauern benötigen kein betoniertes Fundament und auch keine Betonhinterfüllung. In den Fugen der Trockenmauern können Polsterstauden gepflanzt werden. Stützmauern bis zu 2 Metern Höhe sind jederzeit möglich. Je nach Höhe werden Natursteinmauern auf ein Schotterbett aus Mineralgemisch gegründet.

Das Ganze funktioniert nur, weil die Natursteinmauer ausreichend mit wasserdurchlässigem Material hinterfüllt wird. Bei Mauern, die mit Erde hinterfüllt werden, kommt es bei nassen starken Wintern zu Frostschäden an der Mauer. Das passiert, weil die Erde sich ausdehnt wenn sie gefriert. Deshalb das Kantkorn hinter der Mauer - hier kann nichts passieren.